Fenster aus Kunststoff vs. Holzfenster – Was macht den Unterschied aus?

Welches Material bei der Fensterwahl die Nase vorne hat kann so pauschal nicht gesagt werde. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Nachfolgend stellen wir Ihnen diese vor, damit Sie beim Fensterkauf Ihre beste Wahl treffen.
Sie haben alte, aber funktionsfähige Fenster? Eine Fenstersanierung kann trotzdem für Sie sinnvoll sein, um Wärmeverluste und damit Kosten zu minimieren. Durch moderne Fenster kann ein durchschnittliches Einfamilienhaus, welches in Summe mit 30 m2 Fensterfläche ausgestattet ist, mehr als 1.800 Liter Heizöl im Jahr durch eine Fenstersanierung sparen.
Der Umwelt zur Liebe: Auch die Umweltbilanz fällt nach einer Fenstersanierung besser aus, da Sie durch geringeres Heizen etwa 5,5 Tonnen Kohlendioxid im Jahr einsparen können.

1.    Das richtige Klima?

Als erstes steht der Vergleich der Klimafreundlichkeit an. Für die Umwelt hat in dieser Frage der natürliche Rohstoff die Nase vorne. Holz weist eine positive Co2-Bilanz auf, da Bäume während des Wachstums das Treibhausgas aufnehmen. Kunststoffe hingegen verursachen in der Herstellung große Mengen an Kohlendioxid.


2.    Holz – Was spricht dafür, was dagegen?

Nachdem das Material Holz in der Klimafrage das bessere Material ist, ist natürlich die Frage welche Vorteile dieses Material nun als Fenster mit sich bringt.
Nicht nur das Klima der Umwelt ist beim Holz besser. Holzfenster verschaffen durch den Einsatz eines natürlichen Materials auch ein angenehmeres Raumklima.
Das Material weist außerdem eine hohe Festigkeit auf, obwohl es gelichzeitig sehr leicht ist. Nicht zuletzt ist noch die Wärmedämmung zu klären. Auch hier ist Holz eine gute Wahl. Dieser natürliche Rohstoff verfügt über ausgesprochen gute Dämmwerte und ist besonders atmungsaktiv.

Beim Einsatz des Materials, wird darauf geachtet, dass der Baum gleichmäßig gewachsen und nicht anfällig gegen Witterungseinflüsse ist. Typische Holzarten für Dachfenster und Fassadenfenster sind daher Kiefer, Fichte, Douglasie und Sipo Mahagoni.

Der Nachteil bei diesem natürlichen Rohstoff ist der Preis. Dieser liegt in der Regel 20% über den Kunststofffenstern und auch der Pflegeaufwand ist bei Dachfenstern aus Holz höher. Je nach dem ausgesetzten Witterungszustand und der Beanspruchung sollten Holzfenster alle 2-15 Jahre gestrichen werden.


3.    Kunststoff – Was spricht dafür, was dagegen?

Kunststofffenster sind preisgünstiger als Holzfenster, da sie aus einem günstigeren Material, zumeist PVC oder Polyurethan bestehen. Die Lebensdauer von Kunststofffenstern steht den holzfenstern in nichts nach, auch sie beträgt gut 40 Jahre.
Kunststofffenster benötigen auch einen geringeren Pflegeaufwand, da sie nicht nachbehandelt werden  müssen. Zusammen mit eingesetztem isolierglas haben Kunststofffenster eine gute Wärmeisolierung. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie sich bei zu großer Wärmeeinwirkung verziehen und ausbleichen können.
 

4.    Der Dämmwert – Das K.O. Kriterium

Bei der Wahl des richtigen Fensters ist der Dämmwert, neben der Frage des Designs und Ihres Geschmacks entscheidend. Je nachdem über welche Dämmeigenschaften der Raum bereits verfügt, sollte auch das Dachfenster bzw. Fenster gewählt werden. Besonders gut gedämmte Räume sollten auch Fenster erhalten, die ebenfalls gute Dämmwerte haben. Andernfalls geht Ihnen die gute Dämmeigenschaft des Raums durch das Fenster verloren, da die Wärme den Raum durch das Fenster verlässt.
Der Standard für die Dämmeigenschaften eines Fensters liegt heutzutage bei Wärmewerten von 1,3-1,2. Für Passivhäuser werden hingegen Werte unter 1,0 verwendet. Ältere Fenster verfügen meist über schlechtere Dämmwerte.

>Tipp:  Sollten Sie noch weitere Fragen zu den Dämmwerten oder Ihrer Fensterwahl haben, wenden Sie sich gerne unter der 030-915 40 131, per Mail oder direkt über unseren Web-Chat an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gerne!

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